Veränderung und Wandel – Projektpräsentation der 9. Klassen

Schuljahr 2018/19

Auch im Schuljahr 2018/19 fand, wie schon seit vielen Jahren, die vom Kultusministerium für die 9. Jahrgangsstufe verpflichtend vorgeschriebene Projektpräsentation an der Peter-Henlein-Realschule statt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler im November über den Ablauf, die Organisation und die Inhalte der diesjährigen Projektarbeit informiert worden waren, begann die Arbeitsphase. Das schulweite Rahmenthema lautete heuer „Veränderung und Wandel” und ermöglichte vielfältige Unterthemen, die mit den verschiedensten Schulfächern in Verbindung gebracht werden konnten. Veränderung und Wandel – ein Überthema, das viele Bereiche abdeckt. Die Projektthemen konnten beispielsweise in den Fächern Physik oder Chemie unter den Aspekten der „Mobilität“ oder in Geschichte im Bereich „Zeitgeschichte“ bearbeitet werden. Musikalisch verändern sich die Rhythmen und Stile der heutigen Hits. Doch auch allgemeine, gesellschaftliche Themen sind immer Gegenstand von Veränderung und einem ständigen Wandel unterworfen. Das gemeinsam erarbeitete Thema jeder Gruppe wurde schließlich vom 21.02.2019 bis 28.02. 2019 vor der eigenen Klasse präsentiert.

Wie auch in den letzten Jahren wurde für unsere Schülerinnen und Schüler an mehreren Nachmittagen ein Förderkurs „Erfolgreich präsentieren“ angeboten, in dessen Rahmen man lernen konnte, wie man einen Vortrag einleitet, wirkungsvoll vorträgt und nachdrücklich beendet. Zudem konnte man sich im Rahmen dieses Kurses auch mit Rhetorik, der Kunst des Redens, und der Gestaltung von PowerPoint-Präsentationen sowie der Bewertung von Internetseiten zur Informationsbeschaffung vertraut machen, bevor es daranging, das Erlernte in kleinen Probe-Referaten umzusetzen und zu trainieren.

Das Studienseminar der Peter-Henlein-Realschule bot wie in jedem Jahr für alle Neuntklässler Workshops an, in denen man lernen konnte, wie man Interviews durchführt, Rollenspiele gestaltet, eine PowerPoint-Präsentation aufbaut und dergleichen mehr.

Während der Arbeitsphase mussten die einzelnen Projektgruppen ihr Thema erschließen, gliedern, recherchieren, Material beschaffen, die Arbeit selbstständig unter sich aufteilen und außerschulische Kontakte knüpfen. Die Gruppenmitglieder trafen sich so teilweise zusätzlich an Nachmittagen oder Wochenenden, um erworbene Kenntnisse und Teilergebnisse innerhalb der Gruppe auszutauschen und zu einer anschaulichen und ansprechenden Präsentation auszuarbeiten

Zudem hatten die Gruppen die Gelegenheit an insgesamt drei „Schaltertagen“ ihre Betreuungslehrkraft über den Stand der Arbeit zu informieren und Fragen zu stellen. Die Schüler dokumentierten ihre Arbeit auch in einem Portfolio (Projekttagebuch), welches auch mit in die Gesamtbewertung einfloss.

Leider wurde die Projektpräsentation in diesem Schuljahr von vielen Schülerinnen und Schülern nicht als Chance wahrgenommen gute Noten zu ergattern. Stattdessen schienen viele Gruppen trotz des angebotenen Coachings an drei Schaltertagen und den vorbereitenden Maßnahmen wenig motiviert, langfristig und mit der gebotenen Sorgfalt an die Projektarbeit zu gehen. So wurden offensichtlich doch einige Präsentationen erst sehr kurzfristig und unter großem Zeitdruck mithilfe von Internetquellen zusammenkopiert und dann eher lustlos vorgestellt.

Einige Gruppen haben jedoch auch in diesem Jahr wieder voll und ganz überzeugt und richtig geglänzt. Die Mitschüler und die benotenden Lehrkräfte wurden beispielsweise über  die „Veränderung des Lebens durch den Mauerfall“ und „LSD“ kreativ und anschaulich informiert. Die Themen „Umweltverschmutzung und Umweltschutz“, „Meeresforschung im Marianengraben“, „Veränderung der Raumfahrt“ sowie „Wandel der Rechte der ‚Schwarzen’ ab 1950er“ waren ebenso gelungen umgesetzte Themen.

Auch vor der Projektpräsentation selbst machen Veränderung und Wandel nicht halt. Paul May hat den Charakter der Projektpräsentation an unserer Schule in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt und weiterentwickelt, bevor er zum Halbjahreswechsel seine neue Stelle als zweiter Konrektor an der RS Röthenbach antrat und das Thema Projektpräsentation somit in neue Hände weitergab.

Die Highlights dieser Präsentationstage durften während des Sommerfestes ihre Projekte noch einmal vorstellen und vor allen Dingen den 8. Klassen unserer Schule als gutes Beispiel dienen. Als besondere Leistungen wurden ausgewählt:

  • Meeresforschung im Marianengraben (9b)
  • Veränderung und Wandel in der Raumfahrt (9b)
  • Umweltverschmutzung und Umweltschutz (9d)
  • LSD – vom Medikament zur Droge (9e)
  • Veränderung des Lebens durch den Mauerfall (9f)
  • Wandel der Rechte der „Schwarzen“ ab 1950er (9f)

Franziska Lang